Jede Ecke erzählt
eine Geschichte 

Ob historische Gebäude, traditionelle Handwerkskunst oder lokale Legenden – hier gibt es viel zu entdecken. Erleben Sie, wie Vergangenheit und Gegenwart in Otterstadt harmonisch verschmelzen und was unser Dorf so besonders macht. Wir laden Sie ein, auf eine Zeitreise zu gehen und die Geschichten hinter unseren Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Vielleicht stoßen Sie dabei sogar auf Überraschendes.

Ob historische Gebäude, traditionelle Handwerkskunst oder lokale Legenden – hier gibt es viel zu entdecken. Erleben Sie, wie Vergangenheit und Gegenwart in Otterstadt harmonisch verschmelzen und was unser Dorf so besonders macht. Wir laden Sie ein, auf eine Zeitreise zu gehen und die Geschichten hinter unseren Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Vielleicht stoßen Sie dabei sogar auf Überraschendes.

Hier schlägt das Dorfherz Otterstadts

Der Königsplatz bildet mit der katholischer Pfarrkirche am einen und dem Remigiushaus am anderen Ende ein einzigartiges und oft bewundertes Ensemble. 

Seine Entstehung im Jahre 1875 verdankt der Platz dem Neubau einer Schule (heutiges Rathaus), die mit dem alten Schulgebäude (heutige KiTa Casa Vincentina) durch einen „Turn- und Bummelplatz“ für die Kinder verbunden wurde.

Der von 44 rot- und weißblühenden Kastanien geprägte Platz entwickelte sich schon bald als beliebter Treffpunkt und Austragungsort vieler Feste. Nachdem die Kastanien aus Alters- und Platzgründen Mitte des 20. Jahrhunderts gefällt werden mussten, nahm man Anfang der 1980er-Jahre eine Neugestaltung des Königsplatzes in Angriff, die am 31. Mai 1986 mit der festlichen Einweihung abgeschlossen wurde.

Unser Königsplatz als interaktives 360°-Erlebnis

Aktivieren Sie den Vollbildmodus (oben rechts im 360°-Fenster). Klicken sie sich durch den digitalen Dorfmittelpunkt Otterstadts und entdecken sie den Königsplatz, den Innebereich der katholische Kirche sowie unseren Dorfmittelpunkt.

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Otterstadter Impressionen

Entdecken Sie die malerischen Plätze und versteckten Winkel unseres Dorfes. Hier können Sie in gewachsener Atmosphäre entspannen, die Natur genießen und den Alltag für einen Moment vergessen. Otterstadt lädt zum Verweilen ein.

Das Remigiushaus

Das Kirchengebäude wurde im Jahre 1750 fertiggestellt. Es diente der damals stark wachsenden katholischen Gemeinde als neues Gotteshaus. Das bisherige „Kirchlein am See“ war zu klein geworden, so dass man am 27.06.1747 den Grundstein für eine größere Pfarrkirche im spätbarocken Stil legte. Trotz der schwierigen Zeiten infolge des 30jährigen Krieges wurde die Kirche nach drei Jahren fertig gestellt und eingeweiht. Bereits fast 150 Jahre später wurde auch diese Kirche für die Otterstadter Gottesdienstbesucher zu klein und 1891 durch ein neues Gotteshaus ersetzt.

Glücklicherweise wurde die alte Kirche jedoch nicht abgerissen, sondern von der Gemeinde erworben und von dieser 1920 an die Raiffeisengenossen-schaft verkauft, die sie als Lagerraum nutzte. 57 Jahre später ging die unter Denkmalschutz sSehenswürdigkeit für 150.000 D-Mark wieder in den Besitz der Gemeinde über, die es aufwändig renovierte. Seit 1984 dient das nach dem Schutzheiligen „Remigius“ benannte Gemeindehaus als Veranstaltungsort für Konzerte, Theater, Vorträge, Ausstellungen und weitere kulturelle Events und kann auch von Vereinen und Privatpersonen angemietet werden.

Das Remigiushaus als interaktives 360°-Erlebnis

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Der jüdische Friedhof

1821 wurde für die israelitischen Gemeinden Otterstadt, Rheingönheim, Neuhofen und Schifferstadt ein ca. 200 qm großer jüdischer Friedhof in Otterstadt angelegt, der 1840 bereits erweitert werden musste.

Als auch die Waldseer Juden in Otterstadt beigesetzt werden sollten, wurde er 1869 nochmals vergrößert und umfasst heute ca. 940 qm. Umringt von einer Bruchsteinmauer befinden sich hier noch etwa 200 Grabsteine, die überwiegend hebräisch beschriftet sind.

Die jüdische Gemeinde Otterstadt bestand vom 17. Jahrhundert bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts. Im 19. Jahrhundert machte ihre Zahl etwa 6-7% der Gesamteinwohner aus. Nachdem Anfang des 20. Jahrhunderts die Zahl der jüdischen Einwohner stark zurückgegangen war, wurde die Gemeinde aufgelöst und die hier noch lebenden Juden (1928 waren es in Otterstadt noch 11) der Gemeinde in Neustadt an der Weinstraße zugeteilt. Die letzte Beerdigung auf dem Jüdischen Friedhof in Otterstadt fand in den 1930er Jahren statt.